November 21, 2009 4:10 PM

Halloween DC

Da die Photos der letztjährigen DC ja schon wieder bis ganz ans Ende dieser Seite gerutscht sind, stelle ich hier einfach einmal die aktuellsten Bilder einer Hand voll Power-Gamer beim allgemeinen rulen und riflen aus – nicht zur selben Zeit im Jahr, aber dafür am gleichen wunderbaren Ort.

Halloween DC!
Der Kürbis, noch ohne Gammel(frucht)fleisch.

Halloween DC!
Tripple-Head-Gaming – It's the new Style!

Halloween DC!
Eine willkommene Neuerung waren auch die Plastik-Klampfen.

Halloween DC!
Mit 88 Meilen pro Stunde durch Paradise City.

Halloween DC!
Disco!


Author: nille | Permalink | Categories: games, me, myself & i

November 15, 2009 12:07 AM

Podcast 0.1alpha

Es handelt sich hier um ein Lehrstück des Absurden, in dem unsere beiden Helden – Aldi Hartmann und Günther Metzger – experimentell konkludieren, daß auf dieser Welt wenig oder gar keine langweiligeren Dinge existieren als eine Tonbandaufnahme von zwei Dudes beim Spielen von "Kicker Fußballmanager 2", spannend wie ein Excel-Spreadsheet. Nebenbei lernen wir unter anderem auch, daß Fußballspieler sich mithilfe der Auflaufprämie ernähren – Sofern sie nicht vom Handgeld in den Mund leben.

Der Flash-Player wird bedauerlicherweise nur auf der Startseite angezeigt. Man kann sich jedoch hier das MP3-File herunterladen.


Author: nille | Permalink | Categories: games

March 13, 2009 9:58 PM

Totschlagargumente

Obwohl ich denke, daß jede Person, gleich welchen Alters, Geschlechts oder kultureller Prägung irgendeinem der zigtausend verschiedenen Videospiele einen positiven Aspekt abgewinnen und ein schönes Erlebnis in Erinnerung behalten könnte, habe ich es längst aufgegeben, Personen missionieren zu wollen. Seien es moderate Skeptiker, die keine Zeit haben, sich mit Games zu beschäftigen oder sich durch andere Medien ausreichend gut unterhalten fühlen, oder ausgewiesene Videospiel-Gegner, die jedwedes Spielen für Zeitverschwendung halten und alle dargebotenen Inhalte als Schund erachten – Ihnen allen gestehe ich ihr gutes Recht zu, Spiele als kulturell wertlos, die Industrie als "zynisch" und "verkommen" zu bezeichnen, obwohl ich eine ganz andere Meinung vertrete.

Enorm großen Unmut ruft in mir jedoch hervor, daß vor allem in den etablierten Medien augenblicklich nicht nur Stimmung gemacht wird, sondern richtig gehend gegen eine Personengruppe mit einem bestimmten Hobby gehetzt wird. Der Stil der Reportagen und Kommentare ist häufig polemisch und pauschalisierend: Zugegeben, Gewalt wird in Spielen oft thematisiert, doch die Art und Weise, wie dies geschieht, ist vielfältig. Es lassen sich Beispiele finden, wo Gewalt glorifiziert wird, wo gewalttätige Handlungen ohne eindeutige Wertung dargestellt werden und wo Gewalt mit einem kritischen Abstand betrachtet oder geahndet wird; sowohl mit wie auch ohne Einwirkung der Spielerin oder des Spielers. Es wird psychische Gewalt in Form von Unterdrückung gezeigt, Gewalt im Sport, im Krieg, in Kriminalfällen. Man sieht Gewaltanwendungen mal sehr plastisch, mal extrem abstrahiert oder als Element der Komik. Dennoch werden phantastische Abenteuerspiele sowie realitätsnahe Actionspiele stets undifferenziert unter der gleichen Bezeichnung, dem sogenannten Killerspiel, genannt. Niemand käme jedoch auf die Idee, die Belletristik als Killerliteratur oder alle Filme, die nicht im Kulturkino laufen, als Killerfilme zu bezeichnen.

Prominente Figuren vom Schlage eines Fromm, Pfeiffer, Schäuble oder Alphonso, die gegen Videospiele geifern (und Konsumenten fiktionaler Unterhaltungsmedien manchmal in die Nähe von Kinderschändern und Nazis, die zur Verfolgung vom Migranten aufrufen, rücken, was ich für eine absolut niveaulose Entgleisung halte), halten teilweise nicht damit hinter dem Berg, daß sie selbst nie in direktem Kontakt zu Videospielen standen und stellen es gleichzeitig wie einen kausalen Zusammenhang dar, daß in den öffentlich bekannt gewordenen Fällen ein Videospiel der hauptsächliche Auslöser für die Bluttat gewesen sei. Und, daß solch eine latente Gefahr bei hunderttausenden anderen Jugendlichen bestünde.

Ich habe eine riesige Menge unterschiedlichster Videospiele gespielt und weiß aus eigener Erfahrung, daß ich physisch und psychisch extrem unterschiedlich darauf reagiere. Es kommt nicht nur auf die Inhalte der Titel an, sondern auch darauf, ob ich müde bin, viel Kaffee getrunken habe, unter Streß stehe, vorher in depressiver Stimmug bin, ob die Sonne scheint, ein Freund Geburtstag hat und so fort. Ein Spiel mit expliziter Gewaltdarstellung kann mich völlig kalt lassen, ein augenscheinlich harmloseres dagegen emotional sehr belasten oder körperlich unruhig machen. Durch den Kontakt mit vielen anderen an Spielen interessierten Personen gehe ich davon aus, daß zwei Menschen nie exakt gleich auf ein Spiel reagieren. Daher kann ich auch nicht mit Bestimmtheit behaupten, daß es nicht einmal bei einem "Klick" macht und er oder sie darauf hin ein fürchterliches Verbrechen begehen wird.

Videogames rufen Gefühle hervor, auch Aggression und Frustration, gemeinhin, denke ich, wird das Maß, in dem dies geschieht, jedoch überschätzt – Für unsere Polymieux-Artikel Games aufzulisten, die das Gefühl von Liebe oder Haß vermitteln, ist uns bisher alles andere als leicht gefallen. Daß ein simulierter Schußwechsel in einem First-Person-Shooter, bei dem man vor einem flachen Bildschirm sitzt, mit der einen Hand die Tasten des Keyboards und mit der anderen Hand die der Mouse drückt, einen auch nur annähernd auf den Gebrauch einer Waffe im realen Leben vorbereitet, erscheint mir sehr abwegig. Wenn man jedoch die Frage stellt, warum niemand nach dem Lesen eines Buches einen Amoklauf begeht, muß man auch die Frage stellen, warum dies auch bei der Ausübung des Wehrdienstes nicht geschieht. Dort wird auch, kaum abstrakt, der Umgang mit der Waffe geübt, es besteht Zugang dazu und junge Rekruten werden wahrscheinlich von ihren "Kameraden" ausgeschlossen und verspottet. Außerdem: Sollten derartige Fälle einmal bekannt werden (sowohl Buch wie auch Bundeswehr), wie würde man dort verfahren? Würden dann auch Wünsche nach strikten Verboten laut? Vielleicht hatte der jüngste Amok-Schütze ja auch eine Autobiographie von Monster Kody in seinem Besitz, es hat nur keiner danach gesucht.

A propos Suche: Weshalb kommt man gerade jetzt auf die Egoshooter? Was ist beispielsweise mit Genres wie dem Beat'em up, dessen Vertreter sich seit den frühen Achtziger Jahren großer Beliebtheit erfreuten und wieder erfreuen, die eine ähnliche technische Entwicklung wie die FPS nahmen und stets sehr gewalthaltig, aber meist ohne irgendein Korrektiv daher kamen? Gab es damals auch schon Berichte über martialische Kämpfer, die sich schwer bewaffnet über Wehrlose her machten?

Mir persönlich bleiben einfach zu viele offene Fragen und Unwägbarkeiten, als daß ich auf ein paar Personen hören würde, deren Interesse am "Schutz der Freiheit" möglicherweise viel eher ihrer Profilneurose geschuldet ist. Mein Vertrauen schenke ich lieber der Organisation, die sich seit Jahren mit der Wirkung von Videospielen aus einander setzt und diese auch tatsächlich spielt: Der USK. Würde der Jugendschutz erheblich verbessert, müßten wir Erwachsenen uns vielleicht weniger Sorgen um unsere Freiheit machen, spielen zu dürfen, was wir möchten.


Author: nille | Permalink | Categories: kommentar, games

December 28, 2008 11:06 PM

The Auteurs

Screenshot - Website: The Auteurs

The Auteurs ist ein Film-Forum, ein Social Network, ein Blog, eine Datenbank, eine Trailer-Seite und ein Online-Verleih-Dienst für Kinofilme. Beim Start des Dienstes, der mit 5 US$ für einen Film nicht ganz günstig ist, wurde, soweit ich es verstanden habe, angekündigt, man wolle in regelmäßigen Abständen einige, zu einem Thema gehörende Filme zum kostenfreien Ansehen anbieten, doch mittlerweile scheint dieses Angebot schon wieder eingestellt worden zu sein.

Etwa 3,50 € sind naturgemäß für viele junge Menschen kein Pappenstiel, doch dafür bekommt man in der Regel auch gut restaurierte Bilder und Ton in angenehm hoch aufgelöstem Flash-Video vor die Augen. Der Grund, warum Filmfreunde einmal einen Blick auf die Website riskieren sollten, ist das Angebot an Kult- und Kulturfilmen, die man sonst wahrscheinlich für viel Geld auf DVD importieren müßte. Der Wermutstropfen: Aus lizenzrechtlichen Gründen stehen für Europäer nur magere 14 Titel zur Verfügung. Schade.

Wer sein Bestes nicht für solch schöne alte Schinken hergeben mag, kann viele der Schätze in schwarz-weiß auch kostenlos auf den Webseiten des Internet Archive ansehen. Der Schwerpunkt der Sammlung gemeinfreier Filmdokumente liegt auf frühen Science Fiction-Filmen und wunderbarem Film Noir. Teilweise finden sich dort Werke, bei denen es einem Rätsel gleicht, weshalb deren Copyright nie erneuert wurde. Zum Beispiel "Dead on Arrival", "The Strange Love of Martha Ivers", "The 39 Steps", "M", "The Great Guy" und viele, viele weitere großartige Titel. Man muß sie nur finden, in dem mittelschweren Chaos, das dort herrscht.

Author: nille | Permalink | Categories: kino/dvd

November 03, 2008 11:30 AM

Explorer

Dieser Eintrag erschien auch auf Deinem neuen Lieblings-Spiele-Blog P.O.L.Y.N.E.U.X.

Es folgt nun der Wetterbericht für die dritte September-Woche 2011..

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S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky

Die Großwetterlage in der Zone entspricht, entgegen anders lautender Vorhersagen, keineswegs durchgehend klarem Himmel und Sonnenschein. In den Randgebieten der radioaktiv verstrahlten Zone um den im Jahr 2006 zum zweiten Mal explodierten Tschernobyl-Reaktor, in den Sümpfen, fegen in den nächsten Tagen mehrere Hitzewellen mit Höchsttemperaturen um die 900°C hinweg. In dem feuchtwarmen Klima muss man sich also ausnahmsweise wenig Gedanken über Mückenschwärme, die in stark radioaktivem Schlamm geschlüpft sind und sich unter Umständen vom Blut der mutierten Wildtiere ernährt haben, machen. Man sollte es jedoch zu seiner eigenen Sicherheit vermeiden, draußen längere Ausflüge mit der dort ansässigen S.T.A.L.K.E.R.-Fraktion der Wissenschaftler, die sich Clear Sky nennt, zu unternehmen, wenn man keine Immunität gegenüber den heftigen und in der Regel tödlichen Eruptionen des Wunschbringers aus dem Kern des Reaktors besitzt. In Bodennähe ist mit dem stellenweisen Auftreten von Knall-Anomalien zu rechnen, wir empfehlen daher, sich, Schraubenmuttern werfend, höchstens mit Schrittgeschwindigkeit fortzubewegen.

Screenshot -
S.T.A.L.K.E.R.: Clear SkyAuf dem Gebiet des Kordon ist am südlichen Ende mit starkem Kugelhagel zu rechnen, der dort ansässige Militär-Posten hat extrem kompetentes Personal eingestellt und außergewöhnlich gute Ausrüstung angeschafft, namentlich eine reichweitenstarke Minigun, die jeden unerfahrenen und schlecht ausgestatteten Stalker auf einen Kilometer Entfernung zusammenschießt. Viele Anomalien und Mutanten, die noch vor einem Jahr das Durchqueren der idyllischen Landschaft fast unmöglich machten, sind mittlerweile aus dem Kordon verschwunden. Doch sollte man nur zusammen mit einem kundigen Führer, zum Beispiel "Wolf" von den in der Regel freundlichen und hilfsbereiten Stalker-Einzelgängern, dieses Wagnis unternehmen, denn uns erreichten auch Berichte von vereinzelten dort über das Land fegenden Eruptionen, vor denen man unbedingt in einem der verlassenen Gehöfte Schutz suchen sollte, die jedoch deutlich sicherer sind als die Holz-Verschläge in den Sümpfen. Reisende, die sich auf dem stillgelegten Eisenbahn-Damm bewegen, sollten darauf achten, die tiefhängende Teleportations-Anomalie in Höhe der Brücke weiträumig zu umgehen, falls sie sich nicht plötzlich in einem Tunnel wiederfinden wollen.

Auch der Schrottplatz ist weitgehend frei von gefährlicher Strahlung. Trotzdem ist dieser Ort noch genau so unwirtlich wie in vergangenen Zeiten, da der Himmel weiterhin fast täglich wolkenverhangen ist und die Niederschlagsmenge in diesem Jahr schon den Jahresdurchschnittswert von Schottland überschritten hat. Zudem liegen über der kahlen Ebene ätzend saure Nebel-Bänke, die man aufgrund ihres hellen grünen Leuchtens jedoch leicht erkennen und umgehen kann. Des Weiteren müssen wir sie auf eine Reise-Warnung des Auswärtigen Amts aufmerksam machen, die Touristen wegen einer extremen Zunahme von Räuberbanden von einem Besuch des Schrottplatzes abrät. Sollte sich ein Transit tatsächlich nicht vermeiden lassen, wird gerade Geschäftsreisenden, die wertvolle Ausrüstung und viel Bargeld mitführen, empfohlen, sich mit genügend großkalibriger Munition und einem schallgedämpften Scharfschützen-Gewehr auszurüsten. Achten sie beim Betreten eines Gebäudes unbedingt auf Sprengfallen und darauf, dass sie sich nicht an einem der vielen verrosteten scharfkantigen Gegenstände in dieser Gegend verletzen.

Screenshot -
S.T.A.L.K.E.R.: Clear SkyTrotz wechselhaften Wetters werden in diesem Jahr wieder viele Natur-Freunde im dunklen Tal erwartet. Nirgendwo sonst kann man so zahlreiche freilaufende Herden mannshoher Wildschweine, Bluthunde und Fleischmonster in ihrer natürlichen Umgebung (meist) ungestört beobachten. Zögern sie nicht, dem dunklen Tal mit seiner komfortablen Infrastruktur einmal einen Besuch abzustatten. Die Freiheits-Fraktion betreibt dort einen Gebrauchtwarenhandel, einen Upgrade- und Reparatur-Shop für Waffen und Schutz-Anzüge sowie eine urige Bar in einer szenigen Location zwischen den rohen Beton-Stützen einer verlassenen Fabrik und kümmert sich durch verschiedenste kleine Aufträge um ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Wer in der weitläufigen, hügeligen Landschaft einmal die Orientierung verliert, sollte sich nach der besonders in der Nacht gut sichtbaren Landmarke im zur Fabrik gehörenden Verbindungsgang, einem ewigen, hell loderndem Feuer, richten und dabei darauf achten den Sicherheitsabstand zur ehemaligen Tankstelle, in der sich laut Berichten unseres Korrespondenten Söldner Narbe gut getarnte, scheinbar nicht zu verletzende Blutsauger aufhalten, nicht zu unterschreiten.

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S.T.A.L.K.E.R.: Clear SkyDie Zone ist anders, Faustregeln, die für den Rest der Welt absolut zuverlässig sind, gelten in ihr meist nicht. Wer sich auf dem Boden der sonnigen, herbstlich warmen Senke niederläßt, in dessen Zentrum sich das Agroprom-Forschungsinstitut befindet, und von Blitzen und fernem Donnern aufgeschreckt wird, sollte unter keinen Umständen in einem Gebäude Schutz suchen. Kein Gewitter ist die Quelle der Geräusche, sondern ein Anomalie-Typ, der nicht nur unvorsichtigen Nagern in den längst verlassenen Labors des Agroprom-Instituts zum Verhängnis werden kann. Und nicht nur Ratten und Hunde scharen sich um den Komplex, als gäbe es dort noch frisches Getreide zu holen, sondern auch viele sich gut zu tarnen wissende Snorks, gut durch die Gasmaske, die sie über dem entstellten Gesicht tragen, zu identifizieren. Doch wenn man die erkennt, ist es wohl schon zu spät und sie weiden einem gerade die Bauchhöhle aus.

Die Regenwahrscheinlichkeit in Yantar: Circa 50%. Genauer läßt sich das leider nicht spezifizieren, da von den Klima-Forschern, dessen befestigtes Lager sich inmitten der Schlamm-Kuhle des ehemaligen Yantar-Sees befindet, nicht all zu viel nach außen dringt. Wegen der Nähe zum "Hirnschmelzer", dessen Emissionen jeden, der ihm zu nahe kommt, in einen willenlosen Zombie verwandelt, sollten Informationen aus Yantar mit Vorsicht genossen werden, die Wahrnehmung spielt einem in Gegenwart dieser infernalischen Maschine gern einmal einen Streich. Gummistiefel und Pumpgun gehören also zur Grundausstattung eines jeden Yantar-Reisenden.

Screenshot -
S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky

Über den malerischen Roten Wald, dessen Bäume in märchenhaften Farben im wahrsten Sinne des Wortes strahlen, und das lebendige Zentrum mit dem früher hochmodernen Hotel, Schwimmbad, Kaufhäusern und dem berühmten Devil's Wheel der ehemaligen Vorzeige-Stadt der Sowjetunion, Prypjat, liegen uns bedauerlicherweise keine zuverlässigen meteorologischen Daten vor, da diese Areale nur unter großen Anstrengungen mit teurer Ausrüstung, die nicht leicht zu beschaffen ist, einigermaßen komfortabel durchquert werden können. Der Zugang zum Kernkraftwerk jenseits der zerstörten Brücke zwischen den steilen Flußufern ist der am härtesten umkämpfte Punkt in der Zone, die Aussicht, ihre Mitte bald zu erreichen und unter einem Gold-Regen zu stehen, nachdem der Hirnschmelzer stabilisiert wurde, beflügelt Stalker aller Parteien und kann dazu führen, daß Verbündete einem plötzlich in den Rücken fallen. Zudem liegen uns Berichte eines Informanten vor, dass eine erneute Eruption aus dem Reaktor-Inneren bevorsteht, die verheerende Ausmaße annehmen und die Zone so stark, wie seit ihrer Entstehung nicht mehr, prägen könnte.

Scavenger, Trespasser, Adventurer, Loner, Killer


Author: nille | Permalink | Categories: games

August 21, 2008 12:52 AM

Eierlegende Wollmilchsau

"Ein Game-Editor, wenn auch in Flash, oh, wie spannend..", mag Manche(r) jetzt denken, aber der passend betitelte OmniLudiCon ist der Game-Editor to end all Game-Editors!
Mit dem OmniLudiCon läßt sich praktisch jedes denkbare Spiel realisieren, zumindest jedes 2D-Action-, Arcade-, Rätsel-, Strategie- oder Rennspiel, das zur Steuerung nur die Tasten ←, →, ↑, ↓, Z & X benötigt. Ein Spielfeld, wahrscheinlich nicht zufällig im Schachbrett-Format von acht mal acht Feldern kann man mit verschiedenen rotierbaren Sprites aus einem 24-teiligen Set bestückt und ein paar Parameter wie Background, Mucke, Sieg-, Todes- und Bedingungen des Game Over, Spawn-Rate und -Muster und Art der Waffen eingestellt werden.

Screenshot - OmniLudiCon

Ungelogen – Innerhalb weniger Minuten kann jedermanns Oma ein Spiel zusammenzimmern, und nicht nur vom immer gleichen Typus. Man glaubt es nicht, wie viele unterschiedliche, unterschiedliche interessante Spielideen man mit derart eingeschränkten Mitteln verwirklichen kann: Vom Arkanoid-Klon über ruhige Casual Games, brettharte Plattformer, actionreiche Shooter oder Spiele, bei denen strategisches Denken gefordert ist. Grenzen setzt lediglich die eigene Phantasie und wer Lust hat, kann bis in alle Ewigkeit dort eigene Games gestalten oder die Kreationen anderer spielen, zum Beispiel meines..

Das nennt sich, äh, bash0r und hat zum Ziel, Asteroids-style möglichst viele, mit steigender Frequenz erscheinende Blöcke abzuschießen (mit der X-Taste), mit dem Unterschied zum Atari-Klassiker, daß man auf darauf laufen hüpfen kann und nicht an ihnen zerschellt. Getötet wird man nur, wenn man in einen gerade spawnenden Block fällt. Es kann sein, daß es sich dabei um einen Bug handelt, aber nur so bekommt das Spiel diesen Tetris-Effekt, jedoch mit mehreren Leben. Anscheinend werden die Punkte auch nicht korrekt gezählt, daher dürfen sie, zwecks Gewinn von viel Ruhm, Ehre, Luft und Liebe, gern in einem Kommentar hier verewigt werden. Wer lieber auf Zeit-basierte Highscore-Jagd geht, dreht etwas an den Knöpfen und erstellt schnell einen Remix, oder konstruiert einfach sein eigenes Game.

Screenshot - OmniLudiCon

Author: nille | Permalink | Categories: games

July 06, 2008 11:56 PM

Paradoxe Evolution

Dieser Eintrag erschien auch auf Deinem neuen Lieblings-Spiele-Blog P.O.L.Y.N.E.U.X.

Screenshot - Noitu Love 2"Solche Spiele werden heute gar nicht mehr hergestellt.", hört und liest man gelegentlich. Doch das sind nichts als Lügen, Lügen, Lügen, denn manchmal, aber nicht immer, kann man solche Spiele auch heute noch kaufen, kaufen, kaufen, kaufen.
Spiele wie Noito Love 2, die so oldschool sind, daß man meinen könnte, Autor Joakim Sandberg hätte sich auf eine Zeitreise in die Achtziger Jahre begeben, dort ein tonnenschweres Arcade-Kabinett aufgebrochen und würde den Inhalt des dort heraus gestohlenen Moduls nun im Internet verkaufen.

Die Auflösung von 320 x 240 Pixeln, ein "Press Start to Play"-Titelbild, acht Continues, Highscore-Tabelle, Rating und hektische Synthie-Musik, die einen wohl dazu animieren könnte, Münzen in einem Schlitz mit einer Geschwindigkeit, als ginge es um sein Leben, zu versenken, machen das Spiel zu einem einzigen Anachronismus.
Die wenigen Zugeständnisse an die Gegenwart sind die Ideal-Standard-PC-Steuerung mit Mouse und Keyboard, der moderate Schwierigkeitsgrad, der auch Bewegungs-Legasthenikern wie mir erlaubt, das Spiel auf Normal bis zum Ende zu spielen und in den Genuß der versteckten Charaktere zu kommen, deren Steuerungs-Prinzip sich signifikant unterscheidet, sowie ein Tutorial, das einem alle Möglichkeiten der Bewegung und Angriffs-Arten vermittelt und das Vorankommen erheblich erleichtert.

Screenshot - Noitu Love 2Ein paar Konsequenzen ziehen diese Neuerungen allerdings auch nach sich: Die gleichzeitige Steuerung der Spielfigur und eines Fadenkreuzes ermöglicht die besondere Mischung von Beat'em-up-, Horizontal-Shooter- und Jump & Run-Elementen.
Wer sich nicht vorstellen kann, was sich hinter einem derartigen Genre-Cocktail verbirgt, spiele die Demo denke sich einfach, Mario wäre als Findelkind in einem tibetanischen Kloster unter lauter Kung-Fu-Kampf-Mönchen aufgewachsen, könnte Minuten lang in der Luft schweben und besäße explodierende Fäuste. Und wäre kein fetter Klempner mit Schnauzbert, sondern Xoda Rap, felsenfest auf der Seite des Guten stehend, heldenhaft mutig, wenn sie sich Horden gegnerischer Roboter entgegen stellt und ihnen mit einem Crescendo von Schlägen die diabolisch grinsenden Blechköpfe zertrümmert, die nicht kaum sexualisierte, starke weibliche Hauptfigur.

Der Plot handelt dem entsprechend nicht von rosa gekleideten Prinzessinnen, die von Krokodilschildkröten entführt und in Burgen gesperrt werden, sondern ist direkt aus dem Leben gegriffen: Als Mitglied der Allianz zur Verteidigung des Planeten muß man sich seit zweihundert Jahren besiegt geglaubten, aus allen Richtungen auf einen zu strömenden Armeen von Roboter-Zombies jeglicher Couleur und anderen Schatten der Vergangenheit erwehren, Hindernisse, die einem in den Weg geworfen werden, überwinden und den nicht enden wollenden Attacken riesiger Bosse ausweichen und parieren - Man kennt das, ein typischer Montagmorgen.

Screenshot - Noitu Love 2

Nicht, daß es bei den ständig den Bildschirm füllenden Feuerbällen explodierender Roboterkörper, neuen Gegnern dieser sich im Sekundentakt reproduzierenden Spezies und in Neon-Farben leuchtenden Projektilen der Größe eines Elephanten besonders ins Gewicht fallen würde, doch Noito Love 2 fährt mit so detailreich gezeichneten Kulissen auf, wie kaum ein anderes Spiel, beim dem Action ACTION geschrieben werden müßte. Zudem kommt dem Spiel die Niedlichkeit beinahe schon zu den Ohren heraus, denn alles lächelt und grinst, oftmals scheint es, als wurde die Farbpalette aus dem Barbie-Universum importiert und selbst der Riesenhammer, der droht, mit dem (ebenfalls Riesen-)Kopf der Heldin gewaltsam zu kollidieren, ist mit einer Schleife verpackt. Man muß es einfach liebhaben.


Author: nille | Permalink | Categories: games

June 29, 2008 4:00 PM

Same procedure as last game

Ergänzend zum letzten Eintrag will ich es nicht versäumen, auf die erst- und zweitplatzierten Einträge aus der "Procedural Generation Competition" von TIGSource hinzuweisen, denn die beiden in extrem kurzer Zeit geschaffenen Spiele sind wahrhaftig exzellent:

Screenshot - Rescue the Beagles

Rescue the Beagles ist nicht nur schrecklich niedlich und transportiert eine ernsthafte Botschaft (Rette die süßen Hundewelpen vor Vivisektoren, Labor-Angestellten und experimentierenden Ärzten), sondern besitzt auch einfache wie grandiose Spiel-Mechaniken - Laufend, hüpfend, fallschirmspringend und Seile herauf kletternd bewegt man sich links und rechts, auf und ab auf drei verschiedenen Ebenen, die sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit verschieben.
Steigungen und Absätze formen Hindernisse, die einem den Wechsel zwischen den Ebenen, auf denen sich Beagles und Gegner befinden.. Hört sich einfach an, mit steigender Geschwindigkeit kommt jedoch ziemliche Hektik ins Spiel, was dem Spaß nicht abträglich ist.

Screenshot - Dyson

Bei Dyson handelt es sich um ein einfaches Strategie-Spiel, in dem das Ziel darin besteht, Asteroiden mithilfe der Samen von Bämen, die auf deren Oberfläche wachsen und angepflanzt werden müssen, zu kolonisieren - Bevor die Gegner dies tun, beziehungsweise deren Territorium erobern.
Trotz der wenigen vorhandenen Spiel-Elemente und moderaten Geschwindigkeit, ist man ob der vielen Asteroiden und Einheiten gelegentlich sehr gefordert (um so mehr, bestände die Möglichkeit, gegen menschliche Gegner zu spielen). Mikro- und Makro-Management sind gefordert, da man einerseits einzelne Asteroiden bepflanzen, angreifen und auf ihnen Einheiten zusammen ziehen muß und andererseits das Gesamtbild mit den sich ständig verschiebenden Fronten im Auge behalten muß.

Alle Compo-Einträge kann man hier einzeln oder gebündelt herunterladen und darunter wahrscheinlich noch andere Spiele-Perlen für sich entdecken.

Author: nille | Permalink | Categories: games

June 26, 2008 7:46 PM

Kein Kaese

TOJam, genauer gesagt die Website des Toronto Game Jam 2008 verdeutlicht, daß man unbedingt ein Auge auf die Indie-Szene* geworfen haben sollte.

Dort findet man naturgemäß viel Innovation vor, denn, wer mit einem Budget für Öffentlichkeitsarbeit von in der Regel Null Mark und Null Pfennig von sich reden machen will, muß schon etwas mehr zu bieten haben als gesichtslose First-Person-Shooter. Dazu kommt, daß unabhängige Entwickler weder Erfolgs- noch Termindruck ausgesetzt sind, es sei denn, sie wollen es so.

In meinen Augen haben diese Entwickler-Enthusiasten, indem sie ziemlich konsequent das ganz okaye X360-Gamepad unterstützen (Bills Bande und ihre DirectX-Bibliotheken sind wohl auch nicht ganz unschuldig daran), mehr für die Entwicklung der Plattform PC getan als die ominöse PC-Gaming-Alliance, von der ich nur gehört habe, daß sie existiert.

Die TOJam-Website ist übrigens auch ganz nett, eigentlich schon ein Spiel für sich und eines der seltenen Beispiele für gute Werbung (die kann man nämlich abusen, um die Invasoren länger in der Luft zu halten ;)..

Ach, ja: Dort findet man übrigens auch einen Haufen netter Spiele, die während der 3 Tage langen Un-Competition entstanden sind, z. B.

Screenshot - A game about bouncing Screenshot - A game about bouncing

a game about bouncing, bei dem man dem weißen Kreis mit dem linken Analog-Stick ein wenig anschubsen, mit dem rechten Stick seine gummiartigen Fangarme dirigieren kann, um sich von den schwarzen Kreisen abzustoßen und so den Raketen, die einen eines der drei vorhandenen Leben kosten können, zu entkommen.

Screenshot - Flowers of error Screenshot - Flowers of error

oder flowers of error, das gänzlich mit der Mouse bedient wird. Man zieht die ebenfalls kreisrunde weiße Spielfigur weg von den gelben, bedrohlich auf einen zu fliegenden Kreisen, 'nimmt' eine gelb umrandete Bombe, um sich einen Korridor zwischen den Massen lebensfeindlicher Partikel frei zu sprengen und sammelt deren Überreste in Form verschiedener Buchstaben, die, sofern man nicht so schlecht spielt, wie ich, am Ende einen (möglicher-)weise(n) Spruch ergeben, ein.

*) Im Grunde mag ich dieses Label ja garnicht - Hobbyisten oder Amateure beschreibt den Sachverhalt zwar korrekt, wird der exzeptionellen Arbeit, die einige Spielentwickler leisten, allerdings auch nicht gerecht.. Und das verstände dann wieder niemand.

Author: nille | Permalink | Categories: games

June 14, 2008 1:28 AM

Dangereux

Dieser Eintrag erschien auch auf Deinem neuen Lieblings-Spiele-Blog P.O.L.Y.N.E.U.X.

Penny Arcade, der Web-Comic, ist nerdig, klischeehaft überzogen, derb, zuweilen auch brutal und etwas pubertär, und -ach, ja- verdammt witzig. Wer jedoch den Humor des Penny Arcade-Comic nicht mag, wird wahrscheinlich auch am Penny Arcade-Spiel
kein gutes Haar lassen können, denn im Grunde ist On the Rain-Slick Precipice of Darkness eine Weiterführung des Comic in einem anderen Medium.

Screenshot - Penny Arcade Adventures

Auf der anderen Seite sollte man sich nicht vom Titel des Spiels ins Bockshorn jagen lassen: Bei der ersten Episode der "Penny Arcade Adventures" handelt es sich nicht wirklich um ein Spiel, das man dem klassischen Genre des Adventures zuordnen würde. Viel mehr erwartet einen unter der falschen Nase und einem angeklebten Bart ein waschechter Final Fantasy-Klon mit Active-Time-Battles, Random Encounters und den zu Phoenixfeder & Co. analogen Items, nur Mana ist nicht vorhanden, aber zum Ausgleich vergeht die Zeit, bis man wieder eine Spezialattacke auführen oder einen Support-Charakter dazu holen kann, entsprechend langsamer.

Den Konventionen eines Rollenspiels entspricht auch, daß die Figur, die man spielt, als eine leere Projektionsfläche ohne Vorgeschichte oder festgelegte Persönlichkeit daher kommt. Es ist zwar nett, daß man ihr einen eigenen Namen geben und Aussehen individuell gestalten kann, aber leider führt dies auch dazu, daß die Figur nie richtig in die Geschichte eingebunden wird. Man erfährt nur, daß ein gigantischer Riesenroboter mit einem Fußtritt sein Haus zu Sägenspänen verarbeitet und man sich aus Gründen aufkeimender Rachegelüste den beiden Gründern und bis dato einzigen Mitarbeitern der Startling Developments Detective Agency, Gabe, dem Fäuste schwingenden cholerischen Kämpfer gegen das Böse, und Tycho, dem ruhigen und gewissenhaften Akademiker mit Abschluß in Apokalyptik, anschließt, doch der eigene Character-Sheet bleibt leer.

Dem gegenüber steht die detaillierte, humorvolle und oftmals mit (pop-)kulturellen Anspielungen gespickte Beschreibung beinahe jedes am Wegesrand liegenden Objekts, so daß bei mir der Eindruck entsteht, hier sei eine Menge Potential zu Ungunsten des eigentlichen Plot, den man durch ausführlichere und vielfältigere Dialoge, möglicherweise gar non-lineare Quests, intensiver hätte vorantreiben können, verloren gegangen.
Einerseits ist es ganz lustig, wenn auch bissig-, ironische Kommentare zu Kontroversen aus der Welt der Videospiele, wie Gabes Ausspruch "You can't beat up enough Hobos", zu (In welchem Spiel war es doch gleich, wo man zu Beginn einen Obdachlosen verprügeln mußte? The Warriors? Condemned? Beide?) zu hören, doch ich glaube, ein wenig mehr Abstand der Autoren zu ihren Alter Egos Gabe und Tycho, beziehungsweise die Einführung gänzlich neuer Haupt-Charaktere, hätte dem Spiel besser getan.

So befinden sich die Protagonisten quasi in ihrer eigenen Phantasie, in einer nach ihren nerdigen Vorlieben gestalteten Steampunk-Welt, die von gewalttätigen Pantomimen, die mit imaginären Pistolen erstaunlich realen Schaden verursachen, vulgären Saftpress-Robotern, mit schneidend scharfen Akkorden bewaffneten Barbershop-Quartette und einem Urinologen, der sich mit (naja, man kann es sich leicht ausmalen) beschäftigt, bevölkert ist.

Screenshot - Penny Arcade Adventures

Für sich genommen wirken diese Figuren herrlich schräg und absurd, und ich vergaß mehrmals vor Lachen, während ein Pantomime meinen Charakter mit einem unsichtbaren Lasso einfing und sich zu ihm heran zog, das Weiterkämpfen. Allein in einem drei Panel langen Comic wären diese verschiedenen Gestalten äußerst gut aufgehoben, leider nicht unbedingt zusammen in einem Spiel; dazu wird ihre Verbindung untereinander und zum Plot einfach nicht intensiv genug heraus gestellt. Aber dabei kann es sich auch um einen Fluch der episodischen Veröffentlichung handeln, wodurch ja selbst ein Obermotz von einem Spiel wie Half-Life 2 etwas in Mitleidenschaft gezogen wird.

Alle oben genannten kleinen Unzulänglichkeiten würden noch weniger ins Gewicht fallen, wäre das Kampf-System wirklich allererste Sahne, denn, da stimme ich mit Gabe überein, Monster zu bekämpfen geht immer! Schade nur, daß die Items, die schon recht hilfreich sind, um die Kämpfe souverän und komfortabel zu bewältigen, überall verstreut in Mülltonnen und Kisten herum liegen. Ihrer habhaft zu werden, ist also eine reine Fleißaufgabe, sie stellen keine Belohnung dar, da man sie ohne Rätselraten oder "Bild absuchen" überall findet. Man hätte lieber Zauber oder ähnliches daraus machen und an weniger Stellen im Spiel verteilt Orte, an denen man sein Mana auffüllen kann, platzieren sollen. Dann hätten die kämpferischen Auseinandersetzungen eine strategischere Komponente und man würde sich nicht so unter die Arme gegriffen vorkommen. Die wenigen vorhandenen Mini-Jahrmarkt-Spiel sind, Himmel sei Dank, optional. Daß aber vor die nicht ganz unnützen Spezial-Attacken eine Hürde in Form von Quicktime-Events gesetzt wurde, halte ich für ein Verbrechen sondergleichen und hat mich regelmäßig davon abgehalten, sie zu benutzen.

Screenshot - Penny Arcade Adventures

Trotz einiger Widrigkeiten, ist es jedoch äußerst lobenswert, daß endlich ein neues Spiel erschienen ist, das die beim Spielen von Titeln wie "GTA 4", bei dem man lieber heulen möchte, vollkommen verkümmerten Lach-Muskeln wieder ordentlich beansprucht.
Die Rettung des Adventure-Genres ist dann ja vielleicht "A Vampyre Story"..


Author: nille | Permalink | Categories: games